Weinlese 2021 Weintrauben

Weinlese 2021 – so war’s

Das war’s mit der Weinlese 2021. Intensive Wochen liegen hinter unseren Weingärtnern, mit viel anstrengender körperlicher Arbeit. Nun sind alle Trauben in den Kellern angekommen. Uns interessiert ganz brennend, hat sich die Anstrengung gelohnt und können die Weingärtner eine positive Qualitätsbilanz ziehen? Dazu haben bei unseren Genossenschaften nachgefragt.

Wie war die Weinlese 2021?

In diesem Jahr waren vor allem viel Regen, feut-warme Witterung und der Spätfrost die größten Gegner, um die Trauben gesund zu erhalten, sodass sie ausreifen konnten, sagt Daniel Jesse von den Weingärtnern Cleebronn-Güglingen. Geschäftsführerin Ramona Fischer von den Weingärtnern Esslingen berichtet, dass es in diesem Jahr mehr Arbeit gab, aber weniger Ertrag, dennoch sei man zufrieden. „An 25 Lesetagen wurden ca. 700.000 kg Trauben geerntet, alle zu 100 % von Hand gelesen und sorgfältig sortiert“. Dabei würden nur die besten Trauben gelesen, um den hohen Qualitätsanspruch an die Weine sicher zu stellen. „Noch vor Weihnachten kommen mit dem Muskateller trocken und Gewürztraminer Spätlese die ersten Weine des neuen Jahrgangs in den Verkauf“, so die Geschäftsführerin der Genossenschaft.

Welche Sorten wurden als erstes geerntet und warum?

Rein sortentechnisch sind der Acolon und der Müller-Thurgau immer am frühesten reif. In Cleebronn-Güglingen hat man deshalb am 22. September mit dem Acolon begonnen. In Esslingen war der Trollinger in den Steillagen dieses Jahr deutlich früher dran als sonst, da durch die Spätfröste im Frühjahr einiges am Rebstock erfroren ist. Die danach noch verbliebenen Trauben profitierten hiervon – die Rebe musste ja jetzt nur noch die übriggebliebenen Trauben mit Nährstoffen versorgen – und war dadurch schneller fertig. Die Trauben bestechen zudem durch eine tolle Aromatik.

Wie lange hat die Weinlese allgemein gedauert?

Ende letzter Woche (KW 43) wurden bei der Genossenschaft Cleebronn-Güglingen die letzten Trauben gelesen – Riesling für die Emotions-Linie. Insgesamt zieht sich die Lese im Schnitt über 5 Wochen.

Weinlese Bilder

Wie war die Qualität der Trauben dieses Jahr?

„Also wenn man ehrlich ist, ist dieses Jahr einfach mal wieder normal. Jahrhundertjahrgänge kann es eben nicht immer geben :)“, sagt Daniel Jesser von den Weingärtnern Cleebronn-Güglingen.  Aus Esslingen hören wir, dass bei den Weißweinen durch die Bank weg eine hervorragende Qualität erwartet wird. Eine Herausforderung war dafür unter anderem der Zweigelt, bei dem bei der Handlese das Lesegut besonders sorgfältig gesichtet und aussortiert werden musste. Nichts desto trotz sind die Esslinger Weingärtner mit dem Ertrag der diesjährigen Weinlese zufrieden.

Wer war bei der Weinlese dabei?

Tatsächlich ist es in so ziemlich jeder Genossenschaft so, dass die Weinlese ein Spektakel für jung und alt ist. Daher verwunderte uns die Antworten nicht, die wir auf diese Frage erhielten.

In Cleebronn waren so viele Helfer bei der Lese dabei, dass man keine genaue Zahl nennen konnte. Vom Senior bis zum Enkel, der auf dem Schlepper mitfahren durfte, hier war jede Altersklasse vertreten. Auch in Esslingen war quer durch die Bank alles dabei. Das liegt vor allem auch daran, dass es viele Familienbetriebe gibt – sie prägen den Weinbau in der Weinheimat Württemberg. Dazu kommen aber auch freiwillige fleißige Helfer, die sich den Lesetermin jedes Jahr im Kalender notiert haben und immer wieder gerne mithelfen. Das verstehen wir, denn klar ist es harte Arbeit, aber sie wird durch das Gefühl von Zusammenhalt, dem gemeinsamen Ziel und letztlich tolle Produkte belohnt. Und: Es ist auch wirklich herrlich, den Charme eines Weinbergs und die Energie der unterschiedlichen Generationen zu erleben.

Das heißt, wir dürfen uns bereits jetzt auf die Weine des 2021er Jahrgangs freuen. Yeah!  

Neckarheld Event

Die Weine von Cleebronn-Güglingen gibt’s auch direkt hier im Onlineshop. 

Die Weine von den Weingärtner Esslingen gibt es online hier.

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