Traumschloss Ludwigsburg

Die Stadt Ludwigsburg ist historisch geprägt. Der barocke Stil des über 300 Jahre alten Ludwigsburger Prachtschlosses ist ohne jeden Zweifel der architektonische Höhepunkt. Das Residenzschloss in Ludwigsburg wurde zwischen 1704 und 1733 unter der Herrschaft von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg im Stil des Barock errichtet und stellt eine der größten barocken Schlossanlagen Deutschlands dar. www.schloss-ludwigsburg.de

Besondere Parkanlage

Umgeben ist das Residenzschloss auf drei Seiten von einer großen Gartenanlage, die im Jahre 1954  teils in historischer, teils dem Barock frei nachempfundener Form wieder angelegt wurden. Seither sind die Gärten und die dazugehörigen Märchengarten unter dem Namen „Blühendes Barock“ bekannt und haben sich zum beliebten Ausflugsziel etabliert. Das Ensemble aus Gartenanlage, Residenzschloss und den umliegenden Lustschlössern macht Ludwigsburg über die Landesgrenzen hinaus zu einer beliebten Touristenattraktion. Gärten, Architektur und originale Raumausstattungen zeigen mit Gestaltungsformen des Barock, Rokoko, Klassizismus und Empire die unterschiedlichen Auffassungen verschiedener Epochen. Im Jahre 2004 wurden zur 300-Jahr-Feier des Schlosses vier neue Museen auf dem Schlossgelände eröffnet.

Historie des Schlosses

Der württembergische Herzog Eberhard Ludwig war selbst ein leidenschaftlicher Jäger und strebte den schnellen Wiederaufbau seines Jagdgutes in Ludwigsburg an. Dazu lies er den ehemaligen Erlachhof zu einem kleinen Jagdschloss ausbauen, zum Teil aus Steinen der beschädigten Festung Hohenasperg. Bis zur Fertigstellung des Jagdschlosses begab sich der Herzog allerdings auf die Grand Tour und kam zurück mit Eindrücken vieler europäischer Höfe in den Niederlanden, England und Frankreich. Besonders beeindruckt haben müssen ihn das Schloss und die Gartenanlagen von Versailles, das zum Vorbild für das gesamte barocke Europa wurde. Inspiriert von den Prachtbauten, wollte der Herzog das Jagdschloss erweitern und zum einem Prunkschloss ausbauen lassen.

1705 gab Herzog Eberhard dem Schloss den Namen Ludwigsburg, das nach der Fertigstellung um 1715 als einer der prächtigsten europäischen Höfe galt. Die Schlossanlage umfasst 452 Räume, zwei Kirchen, ein Theater und einen großen Innenhof, den Ehrenhof. In den ausgedehnten Schlossgärten finden sich unter anderem künstliche Wasserfälle und Felsengrotten.

Museen und vielfältiges Programm

Das Schloss Ludwigsburg zählt zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg betreut. Neben Rundgängen durch die Schlossräume bietet das Schloss den Besuchern:

  • Die Barockgalerie mit 150 ausgewählten Meisterwerken deutscher und italienischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart.
  • Im Schlosstheater von 1758 finden bis heute zahlreiche Veranstaltungen statt.
  • Im Keramikmuseum stellt das Landesmuseum Württemberg aus Stuttgart im Obergeschoss des südlichen Neuen Hauptbaus des Schlosses seine umfangreiche Porzellan-, Fayence- und Keramiksammlung aus.
  • Das Modemuseum zeigt europäische Kleidung aus gut zwei Jahrhunderten und ist ein Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg,
  • Die Schlosskapelle ist eine zweigeschossige Kirche des italienischen Architekten Donato Guiseppe Frisoni.

Als besondere Attraktion werden im Schloss zahlreiche Konzerte und Theaterveranstaltungen angeboten. Einen Überblick könnt ihr euch hier verschaffen: https://www.schloss-ludwigsburg.de/besuchsinformation/fuehrungen-veranstaltungen/

Nach dem Schloss zur Felsengartenkellerei Besigheim

Rund 15 Kilometer nordwestlich von Ludwigsburg kann der Wein-Durst in der Felsengartenkellerei Besigheim gelöscht werden. Die Genossenschafts-Kellermeister haben für eine große Palette an Spitzenweinen gesorgt – von der schwäbischen Traditionssorte Trollinger bis zur Barrique gereiften roten Cuvée: In der Vinothek «Alte Kelter» trifft man auf rustikales Design, das eine kontrastreiche Kulisse für innovative Verkostungen hergibt.

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