Die drei Württemberger Weine, die bei Meiningers Rotweinpreis 2021 am meisten Erfolg hatten

Weinheimat Württemberg erfolgreich bei Rotweinpreis

Die Fellbacher Weingärtner und das Collegium Wirtemberg feiern Erfolge bei Meiningers Rotweinpreis.

Die Bedeutung des Rotweines hat in den vergangenen Jahrzehnten im deutschen Weinbau stetig zugenommen. Gut für uns in der Weinheimat Württemberg, denn 70 Prozent unserer Weine sind Rotweine. Wir sind unter Weinfreunden bekannt für unsere Lemberger, Trollinger, Schwarzrieslinge und auch für die herrlichen Rotweincuvées, die unsere Kellermeister erstellen. Aber auch internationale Rebsorten wie der Cabernet Sauvignon halten immer mehr Einzug in unser Anbaugebiet.

Rechtzeitig zum für unsere Branche wichtigen Weihnachtsgeschäft hat der Meininger Verlag – aus seinem Hause kommt unter anderem die Fachzeitschrift „Weinwirtschaft“ – jetzt wieder Meiningers Rotweinpreis ausgetragen.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es auf der Meininger Webseite und in den November-Ausgaben von „Meiningers Weinwelt“ und der „Weinwirtschaft“, wir können uns hier also auf unsere Württemberger Erfolge konzentrieren.

Vorab: Es ist nicht leichter geworden, eine der Kategorien der Verkostung für sich zu entscheiden. Denn: Meininger berichtet, dass es in diesem Jahr noch einmal eine Steigerung der Qualitäten im Wettbewerb gegeben hat.

Fellbacher Weingärtner gewinnen in der Rotweinpreis Kategorie „Feinfruchtige Rotweine“

Spätburgunder P Auslese vom Fellbacher LämmlerIn der Kategorie „Feinfruchtige Rotweine“ siegte der 2018 Spätburgunder P Auslese aus der Spitzenlage Lämmler der Fellbacher Weingärtner. Was erneut bestätigt: 2018 war einfach ein fantastischer Jahrgang. Der damalige Kellermeister Werner Seibold vinifizierte den jetzt ausgezeichneten Wein zusammen mit seinem Nachfolger und heutigen Kellermeister Tobias Single. Es war ein Spitzenjahr, in dem alles passte. Das Wetter, die Vegetation, zumindest genügend Niederschläge, bis hin zur sonnenverwöhnten Weinlese. Hochreifes Lesegut fand seinen Weg in die Fässer, bevor bei der Spätburgunder P Auslese eine zweiwöchige Maischegärung stattfand. Anschließend wurde der Wein in gebrauchten Barriques über 21 Monate ausgebaut. Saftige Aromen von roten Beeren und Kirsche kennzeichnen den opulenten Wein, hinzu kommt ein perfektes Süße-Säure-Spiel. Wenn Ihr den Wein probieren wollt, raten wir zu etwas Eile. Denn: Gar zu viele Flaschen sind davon nicht mehr da. Der edle Tropfen passt zum Beispiel zu dunklem Fleisch mit fruchtigen Soßen oder zum ofenfrischen Zwetschgenkuchen.

Hier geht es zum Wein.

Collegium Wirtemberg gleich in zwei Kategorien auf Platz zwei

Eieiei, das war knapp – aber auch ein zweiter Platz ist bei diesem Wettbewerb ein tolles Ergebnis. Das dürften sich die Genossen vom Collegium Wirtemberg sagen.

Der 2017 Kult Lemberger trocken „Réserve“ des Collegiums wurde zweiter in der Kategorie „Lemberger trocken“. Nach langer Maischegärung mit Remontage und biologischem Säureabbau durfte dieser Wein über 18 Monate im neuen Barriquefass aus Kult Lemberger trocken Reserve vom Collegium Wirtembergfranzösischer Eiche reifen. Im Glas zeigt er sich in tiefer Kirschfarbe mit schwarz glänzendem Kern. Der Wein verfügt über Aromen von Brombeeren, eingelegten Pflaumen, aber auch würzigen Komponenten wie Pfeffer und Zimt im Duft. Hinzu kommen Noten von Vanille und Bitterschokolade. Am Gaumen dominieren Pflaumen und Feigen, dazu Pfeffer- und Kräuter-Noten, wie Thymian. Das Tanningerüst ist unheimlich konzentriert und komplex. Summa summarum ein edler Begleiter zu Lammkeule an Auberginen-Tomatenragout und Rosmarinkartoffeln oder Entrecote vom Rind, gegrillt mit Rotweinzwiebeln.

Kult Grande Cuvée Rotwein trocken ReserveEbenfalls zweiter, aber in der Kategorie „Sortenvielfalt trocken“ wurde der Grande Cuvée Rotwein trocken Grande Réserve. In ihm sind Lemberger, Cabernet Franc und Syrah cuvetiert. Auch hier haben wir es mit langer Maischegärung mit Remontage zu tun, ebenso mit biologischem Säureabbau und über 18 Monaten Reife im neuen Barriquefass aus französischer Eiche, dazu kommen bei ihm anschließend noch sechs Monate im großen Holzfass. Im Glase zeigt sich dunkles, glänzendes Schwarzrot. Der Wein duftet intensiv und vielschichtig nach Pflaume, Trüffel, Schokolade, Gewürzen, Pfeffer, Cassis, Vanille, hinzu kommen Holznoten. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, ausdrucksvoll, pfeffrig und würzig. Es finden sich Komponenten von Pfeffer, Gewürzen, Schokolade, Trüffel, Kirschen, Paprika und Röstaromen, begleitet von feinen Tanninen. Ein toller Begleiter zu Rinderfilet à la Rossini, gegrilltem T-Bone-Steak mit Paprikagemüse oder geschmorten Rinderbäckchen mit Trüffelsauce.

Immer aktuell informiert über das Neueste aus der Weinheimat Württemberg im Weinheimat Blog.

 


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