Fotocollage aus dem Weinkeller der WZG und Uwe Kämpfer, über den im Blogbeitrag berichtet wird.

Uwe Kämpfer: Die Zukunft im Hier und Jetzt

Im Gespräch mit dem Vorstandssprecher der Württembergischen Weingärtner-Zentralgenossenschaft WZG.

Hamburg, Rotterdam, Stuttgart. Uwe Kämpfer spielt beruflich schon seit Langem auf der großen internationalen Bühne. 2019 kam dann die Hin­wendung zum Wein. Er stieg als Vorstand für die Bereiche Marketing und Vertrieb bei der Württembergischen Weingärtner-­Zentralgenossenschaft (WZG) ein, inzwischen ist er Vorstandssprecher. 

Uwe Kämpfer im InterviewZuvor war der 51­jährige Familienvater allein zwölf Jahre beim britischen Verbrauchsgüter­ Riesen Unilever im nationalen und internati­onalen Marketing tätig sowie im Vertrieb als Ansprechpartner für Kunden wie den Metro­ Konzern. Weitere berufliche Stationen waren der Büroartikelhersteller Leitz und der Gemüse­spezialist Bonduelle, wo er als Geschäftsführer das Zartgemüse aus der Dose an den Kunden brachte.

„Vorbelastet“ im Sinne von familiären Verbin­dungen in den Weinbereich ist der Mann aus Limburg an der Lahn nicht – der Vater war Arzt, die Mutter Bauingenieurin. Was gab also den Ausschlag? „Was für mich von Beginn an spannend war, war das Produkt“, sagt Uwe Kämpfer. „Wein gibt es seit tausenden von Jah­ren. Und er ist ein Genussprodukt. Wein trinkt man, weil man Freude daran hat.“

Die große Begeisterung für die Materie spürte Uwe Kämpfer von Beginn an bei allen Mitar­beitern: „Ich habe schnell gesehen, dass die Leute bei der WZG und in den Ortsgenossen­schaften stolz auf das sind, was sie machen. Dieses Herzblut ist mir sofort aufgefallen.“ Auch den genossenschaftlichen Aspekt fand er spannend. Einen internationalen Großkon­zern hatte er schon kennengelernt, ebenso ein Familienunternehmen. Doch was unterschei­det seine heutige Arbeit von seinen früheren Betätigungen? „Ich weiß, dass das, was wir bei der WZG machen, direkt dem Erzeuger zugu­tekommt. Es geht nicht um den Aktionär oder den Patriarchen oder den Investmentfonds. Hier geht alles an den Wengerter.“

Uwe Kämpfer: Marketing-Knowhow hilft bei Schaffung neuer Markenlinien

Heute steht der Diplomkaufmann an der Spitze der Marketing-­ sowie der Vertriebsab­teilung der WZG, die insgesamt über 40 Mitglieder verfügt. Welche Schwerpunkte setzt er in seiner Arbeit? „Wichtig ist mir grundsätzlich das Thema Innovation. Damit meine ich etwa, neue Zielgruppen mit den passenden Produk­ten zu erschließen.“ Eine große Aufgabe, die er natürlich nicht allein bewältige, sondern als Teil eines „sehr stark aufgestellten“ Teams. Mit und dank dieses Teams habe man auch die Auswirkungen der Corona Krise gut bewältigt.

Uwe Kämpfer hat klare Zielvorstellungen: „Mit meinem Marketing-Knowhow kann ich dazu beitragen, dass die Produkte noch stärker am Markt positioniert werden, und dass neue Markenlinien geschaffen werden. Das haben wir etwa mit ‹hier und jetzt› gemacht. Das ist eine Serie von alkoholreduzierten Weinen. Der Weinmarkt ist spannend, hier passiert sehr viel.“

Mehr Infos zu den ‹hier und jetzt› Weinen findet Ihr hier.

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