Die Preisträger des Staatsehrenpreis und des Ehrenpreis des Weinbauverbandes Württemberg

Staatsehrenpreis für Weingärtner Cleebronn-Güglingen

Ehrenpreis und Staatsehrenpreis: Wie in jedem Herbst hat der Weinbauverband Württemberg auch in diesem Jahr seine begehrten Trophäen vergeben.

Der Staatsehrenpreis wird jährlich vom Weinbauverband Württemberg und dem Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vergeben. Und zwar zeichnet das Land damit Erzeuger aus, die über drei aufeinander folgende Jahre Höchstleistungen bei der Landesweinprämierung erzielt haben. Dafür setzt der Weinbauverband für die Vergabe der Staatsehrenpreise die Anzahl der prämierten Weine des Betriebes über einen Zeitraum von drei Jahren ins Verhältnis zu den zu Prüfungen angestellten Weinen. Im vergangenen Jahr konnte die Übergabe der Urkunden und Medaillen wegen der Corona-Pandemie nur in kleinem Rahmen stattfinden. In diesem Jahr fand die Ehrungsveranstaltung über den Dächern Heilbronns statt. Und zwar im Wartbergsaal des Parkhotels.

Übrigens: Moderiert wurde die Veranstaltung von Weinkönigin Tamara Elbl. Und auch Staatssekretärin Sabine Kurtz war da, um die Medaillen an die drei Staatsehrenpreis-Träger zu vergeben: Die Weingärtner Cleebronn-Güglingen (in der Kategorie der Großbetriebe über 300 Hektar Rebfläche), das Weingut Weibler aus Bretzfeld (Betriebe mit 10 bis 300 Hektar) und das Weingut Kurt und Dietmar Ott in Sachsenheim (Kleinbetriebe unter 10 Hektar).

Die Württemberger Weinkönigin Tatjana Elbl, Kellermeister Andreas Reichert von den Weingärtnern Cleebronn-Güglingen und Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Die Württemberger Weinkönigin Tatjana Elbl, Kellermeister Andreas Reichert von den Weingärtnern Cleebronn-Güglingen und Staatssekretärin Sabine Kurtz bei der Urkundenübergabe.

Hermann Hohl und Staatssekretärin Sabine Kurtz nahmen die Ehrung vor

In seiner Begrüßung umriss Weinbaupräsident Hohl das vergangene Prämierungsjahr: „Die über 2.000 bei der Landesweinprämierung geprüften Weine und Sekte repräsentieren das sehr hohe Qualitätsniveau Württembergs. In jeder Flasche steckt das ganzjährige Engagement der Weingärtner:innen, welches man schmecken kann.“

Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL ehrte die Träger der Staatsehrenpreise für ihre langjährigen herausragenden Leistungen und Auszeichnungen bei den Landesweinprämierungen. „Der Weinbau prägt in vielen Regionen Württembergs wesentlich das Landschaftsbild und die Alltagskultur der Menschen. Wein, Essen und Geselligkeit verbinden sich hier in zahlreichen und beliebten Besenwirtschaften. Hervorragende Weine können nur entstehen, wenn mehrere Erfolgsfaktoren zusammenkommen. Die Lage des Weinbergs und das Jahresklima spielen eine Rolle, aber eben auch das Können der Menschen, um die Trauben zu kultivieren und aus ihnen den Wein zu erzeugen. Die Preisträger sind Botschafter der Qualität der Württemberger Weine und des Genießerlands Baden-Württemberg“, hob Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL hervor.

Ehrenpreise für 10 Betriebe, darunter drei Weingärtnergenossenschaften

Für besonders gute Gesamtleistungen im Rahmen des vergangenen Prämierungsjahres wurden folgende Betriebe mit dem Ehrenpreis des Weinbauverbandes ausgezeichnet: Weinhof Rosenberger (Bönnigheim), Weingut Ranspacher Hof (Cleebronn), Weingut Faigle (Vaihingen), Weingut Sonnenhof (Vaihingen), Weingärtnergenossenschaft Aspach eG (Aspach), Jupiter Weinkeller (Brackenheim), Privatkellerei Rolf Willy (Nordheim), Weinkellerei Hohenlohe (Bretzfeld), Heuchelberg Weingärtner eG (Schwaigern), Felsengartenkellerei Besigheim eG (Hessigheim).

Zahlreiche ausgezeichnete Betriebe liegen entlang der ausgewiesenen Weinwege Württembergs (www.weinwege-wuerttemberg.de). Das heißt sie sind als Tages- oder Mehrtagestour mit dem Fahrrad bestens zu erreichen. Und das wiederum weiß auch Weinbaupräsident Hohl. So kam bei ihm die Idee einer Radtour zu den Preisträgern der Landesweinprämierung auf. „Wer seinen nächsten Aktivurlaub plane und diesen mit genussvollen Weinen verbinden möchte, ist in Württemberg genau richtig – ein Besuch der Vinotheken ist immer lohnenswert, um mehr über die regionale Erzeugung und die Entstehung der Weine zu erfahren“. Denn über die Onlineshops seien alle Spitzenerzeugnisse auch nach der Fahrradtour überregional verfügbar.

Über die Prämierung

Im Prämierungsjahr 2021 wurden in Württemberg insgesamt rund 2.000 Weine und 100 Sekte von 95 Betrieben zur Prämierung angestellt. Die ausgewählten Prüfer sind in der Weinbranche tätig und verfügen über große sensorische Kenntnisse der einheimischen Weine. Übrigens: In 2021 erhielten 157 Weine die volle Punktzahl und damit die Auszeichnung „Großes Gold“. 709 erreichten eine Goldmedaille. Von den angestellten Sekten wurden 90 Sekte prämiert. Verbraucher erkennen die ausgezeichneten Weine anhand der Siegelmarken auf den Flaschen.

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